Biografie
Vor etwa zehn Jahren zählte das belgische Trio Hooverphonic unter Pop-Connaisseuren auf der ganzen Welt zu den angesagtesten Bands des neuen Jahrtausends. All jene, denen die Wartezeit zum nächsten Saint-Etienne-Album zu lang wurde oder die aus Abwechslung zum allgegenwärtigen Sound aus US und UK einen Blick gen Benelux wagten, fanden im schicken retro-futuristischen Stilmix von Alex Callier, Raymond Geerts und Sängerin Geike Arnaert eine mehr als nur charmante Alternative.
Nachdem sie bereits 1996 mit „A New Stereophonic Sound Spectacular“ ihr Debütalbum veröffentlicht hatte und in der Folge als Support von Bands wie Massive Attack und Morcheeba in ganz Europa auf Tour unterwegs gewesen war, galt die Band mit ihren Alben „The Magnificent Tree“ (2000) und „Hooverphonic Presents Jackie Cane” (2002) auch in Deutschland als „heißer Tipp“. Viele Musikfans kamen zudem in den Genuss von Hooverphonic-Songs, ohne es zu wissen: zahlreiche Stücke fanden an prominenter Stelle in Kinofilmen Verwendung, u.a. in Bernardo Bertoluccis „Gefühl und Verführung“, in dem Ben-Stiller-Streifen „Voll auf Droge“ oder in dem Action-Remake „Drei Engel für Charlie“. Auch in TV-Kultserien wie „Entourage“ und „CSI“ tauchten ihre Stücke immer wieder auf.
Fastforward to 2011: nachdem Sängerin Geike Arnaert die Band 2008 verlassen hat, schmückt seitdem Noémie Wolfs die Callier/Geerts-Kompositionen mit ihrer großartigen Stimme. Gemeinsam nahm das neuformierte Trio das Album „The Night Before“ auf, auf dem sich mit „Anger Never Dies“ eine unüberhörbare Hitsingle findet - in den italienischen Airplay-Charts rangierte das James-Bond-Song-hafte Stück bereits auf Platz eins!

